Alternative Wohnformen

Wohnformen im Alter – da denken die meisten an ein Pflegeheim oder das Betreute Wohnen. Es entwickeln sich daneben noch weitere Wohnformen, da das selbstbestimmte Leben für ältere Menschen große Bedeutung hat, auch wenn Pflegebedürftigkeit eintritt.

 

Um ältere Menschen vor der Vereinsamung in der eigenen Wohnung zu bewahren, gibt es die Möglichkeit eine Wohn- oder Hausgemeinschaft zu bilden. Dies bedeutet ein Zusammenleben mit anderen Menschen höheren Alters in einer Wohnung oder einem Haus. Es gibt meist einen Gemeinschaftsraum und/oder eine Küche für alle. Jeder hat aber trotzdem sein eigenes Zimmer bzw. seine eigene Wohnung. Viele gemeinschaftliche Wohngemeinschaften haben ein Zusammenleben von Jung und Alt zum Ziel. Dort schließen sich Menschen verschiedener Generationen zusammen, um „unter einem Dach“ zu leben.

 

Für pflegebedürftige Menschen gibt es so genannte ambulant betreute Wohngemeinschaften. Die Betroffenen wohnen gemeinsam in einem gemieteten Haus oder in einer gemieteten Wohnung und werden dort von einem selbst gewählten ambulanten Pflege- und Betreuungsdienst mit den notwendigen Leistungen versorgt. Auch hier hat jeder seinen eigenen Schlafbereich, zusätzlich gibt es Gemeinschaftsräume und eine Küche. Ambulant betreute Wohngemeinschaften eignen sich besonders für Demenz-Erkrankte, die z.B. wegen Orientierungsproblemen nicht mehr selbstständig wohnen können. Durch das Wohnen in einer Gemeinschaft soll die Normalität eines Tagesablaufes erhalten bleiben. Die rüstigen Bewohner helfen bei der Erledigung von alltäglichen Aufgaben, wie z.B. Kochen.

 

Pflegebedürftige in einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft erhalten eine Pauschale von 200 € je Monat, sofern mindestens drei Pflegebedürftige in der Wohngemeinschaft wohnen und eine Pflegekraft dort organisatorische, verwaltende oder pflegerische Tätigkeiten  verrichtet.

 

Für die Umgstaltung einer Wohnung an die Bedürfnisse einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft, gibt es eine finanzielle Unterstützung von 2.500 €  je Pflegebedürftigen, insgesamt  bis zu 10.000 € je Wohngemeinschaft.

 

Eine Gruppe interessierter Bürger beschäftigt sich mit diesem Thema, und will eine generationenübergriefende Hausgemeinschaft in Bad Tölz etablieren. In Dietramszell sind zwei betreute Wohngemeinschaften geplant. Ansprechpartner kann Ihnen Frau Christiane Bäumler vom Landratsamt nennen.

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Hier finden Sie Fortbildungen für Ehrenamtliche und eine Zusammenfassung der Vortragsreihen der Betreuungsstelle, des AWO Seniorenzentrums Wolfratshausen, des Christophorus Hospizvereins Bad Tölz-Wolfratshausen, des Arbeitskreises Senioren Bad Tölz und des Fachbereichs Senioren des Landratsamtes.
Einige Vorträge wurden in Kooperation mit dem katholischen Kreisbildungswerk organisiert. …mehr
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Die SeniorenInfo erscheint einmal im Quartal und informiert über die Tehmen des Seniorenbeirats sowie weitere aktuelle Fragestellungen. Regelmäßig werden Organisationen vorgestellt und über Veranstaltungen berichtet. Hinweise auf wichtige Termine und Ansprechpartner finden sich in jedem Heft. Die Br …mehr
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  • Stand: 07.11.2018 10:14

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