Opferschutz

Opfer einer Straftat zu werden, kann jeden treffen. Dies kann ganz ohne Zutun und völlig unvermutet geschehen. Das Opfer fühlt sich dann sehr schnell allein gelassen, da es bei den Ermittlungstätigkeiten von Polizei und Staatsanwaltschaft notgedrungen in erster Linie um den Täter und den Nachweis der Tat geht.

Der Landkreis hat vor einigen Jahren einen Runden Tisch für Kriminalitätsopfer ins Leben gerufen. Dabei ist, unter Federführung des WEISSEN RINGS, der Opferkompass hervorgegangen.

Der Kompass führt in einem kurz gefassten Informationsteil die rechtlichen Möglichkeiten für das Opfer aus und nennt in einem zweiten Teil Institutionen und Adressen, bei denen man als Opfer Hilfe bei uns im Landkreis und darüber hinaus erhalten kann. (wird 2012 neu aufgelegt)

 

Weitere Beratung zum Opferschutz und zur Entschädigung finden Sie hier.

 

Beratungsstellen speziell für Frauen sind hier zu finden.

 

 

Kriegsopferfürsorge

Beschädigte und Hinterbliebene, denen nach dem Bundesversorgungsgesetz oder in entsprechender Anwendung dieses Gesetzes nach dem Soldatenversorgungsgesetz, dem Zivildienstgesetz, dem Häftlingsgesetz, dem Bundesseuchengesetz und dem Gesetz über die Entschädigung von Opfern von Gewalttaten Hilfe gewährt wird oder voraussichtlich gewährt werden kann, können Hilfe im Rahmen der Kriegsopferfürsorge erhalten.

Unter bestimmten Voraussetzungen werden auch die Familienangehörigen der Beschädigten erfasst. Dazu gehört, dass der Beschädigte wegen der Schädigung oder die Hinterbliebenen wegen des Verlustes des Ehegatten, Elternteils, der Kinder oder Enkelkinder nicht in der Lage sind, den anzuerkennenden Bedarf aus den übrigen Leistungen der genannten Gesetze und dem sonstigen Einkommen und Vermögen abzudecken. Ob und in welcher Höhe Einkommen anzurechnen ist, richtet sich nach den jeweiligen individuellen Einkommensgrenzen. Vermögen ist unter bestimmten Voraussetzungen einzusetzen.

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