Schulschwierigkeiten aufgrund von Mobbing

Das Thema Mobbing unter Schülerinnen und Schülern scheint in den letzten Jahren immer weiter verbreitet zu sein.

Wo ist die Grenze zwischen harmlosen Sticheleien unter Kindern und gezieltem Mobbing, das bei den Betroffenen schwere psychische Probleme verursachen kann? In welchen Fällen ist es gerechtfertigt, auch Lehrerinnen und Lehrer für Mobbing einzelner Schülerinnen und Schüler verantwortlich zu machen? Oftmals ist das Mobbing-Opfer so eingeschüchtert, dass es sich nicht mitteilen kann, in der Schule die Mitarbeit verweigert oder durch seine seelische Belastung nicht mehr in der Lage ist, sich zu konzentrieren.

 

Wenn sich Ihr Kind über eine unfaire Behandlung seitens seiner MitschülerInnen und LehrerInnen beschwert oder Sie selbst das Gefühl haben, dass es unter seiner Situation leidet, ist es wichtig, dass Sie Ihrem Kind erklären, dass es nichts falsch macht und nicht an dem Verhalten der anderen schuld ist. Wenn Ihr Kind einem Lehrer oder einer Lehrerin besonder vertraut, raten Sie ihm, zunächst mit diesem/dieser über die Situation zu sprechen. Zu Ihrer Unterstützung können Sie auch das Beratungsangebot des Amtes für Jugend und Familie in Anspruch nehmen oder Sie wenden sich an die jeweiligen BeratungslehrerInnen oder SchulpsychologInnen an der Schule selbst.


Nähere Informationen, wie Sie gegen Mobbing vorgehen können, finden Sie auf der Seite www.familien-wegweiser.de

Außerdem können Sie sich direkt beim Amt für Jugend und Familie beraten lassen.

 

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