Schulschwierigkeiten aufgrund von psychischen Störungen

Psychische Störungen oder Erkrankungen treten nicht nur bei Erwachsenen auf; auch bei Kindern gibt es solche Krankheitsbilder.

Die Symptome und Ausprägungen können sich stark von Störungen im Erwachsenenalter unterscheiden, weshalb sie manchmal spät erkannt oder nicht mit schulischen Problemen in Verbindung gebracht werden.
Natürlich sind gewisse psychische Reaktionen auf die eigenen Lebensumstände - auch abhängig vom Lebensalter des Kindes - normal. Ängste, Alpträume, Unsicherheiten begleiten die meisten Kinder bis in die späte Pubertät und sind normale Entwicklungserscheinungen, die zwar Fürsorge, aber nicht unbedingt ärztliche Betreuung erfordern. Wenn Kinder und Jugendliche aber unter psychischen Problemen leiden, etwa Neurosen, Zwangsstörungen, Tics entwickeln, sich in ihrem sozialen Umfeld nicht mehr zurecht finden oder schulische Anforderungen nicht mehr bewältigen können, kann eine Beratung und Behandlung sinnvoll sein.
Da die Bandbreite psychischer Erkrankungen sehr groß ist, ist eine individuelle Abklärung besonders wichtig. Sollten Sie also vermuten, dass Ihr Kind von einer psychischen Störung betroffen ist, können Sie sich zur Beratung zunächst an den Sozialen Dienst des Amtes für Jugend und Familie wenden. Im Landkreis und der Umgebung stehen aber auch zwei Kliniken mit entsprechenden Fachabteilungen zur Verfügung.

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