Versicherung im Ehrenamt

Bei versicherungstechnischen Fragen geht es in der Regel immer um Unfall- und Haftpflichtversicherung.

Man sollte davon ausgehen, dass die eigenen, privaten Versicherungen der engagierten Freiwilligen ehrenamtliche Tätigkeit nicht generell abdecken.

 

Vereine, Verbände, Stiftungen, Organisationen etc. sind aufgerufen für den Versicherungsschutz ihrer Ehrenamtlichen zu sorgen. Oft sind deshalb die Ehrenamtlichen über die Einrichtung, für die sie ehrenamtlich tätig sind, im Rahmen ihrer freiwilligen Tätigkeit, bereits mitversichert.

 

Um ganz sicher zu sein, ob Versicherungsschutz besteht, ist es aber in jedem Fall sinnvoll und notwendig vor Antritt der Tätigkeit Klarheit zu schaffen. Sprechen Sie deshalb bei der jeweiligen Organisation die Versicherungsfrage an.

 

Falls keine Versicherung über die Organsiation möglich ist,  Sie aber privat unfall- und/oder haftpflichtversichert sind,  informieren Sie sich bei Ihrer Versicherungsgesellschaft, ob diese im Rahmen der Ausübung Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit die Absicherung gewährleisten.

 

Für Menschen, die nicht an eine Organisation etc. angebunden, sondern anderweitig freiwillig oder ehrenamtlich für das Gemeinwohl aktiv sind, bietet unter bestimmten Voraussetzungen die Bayerische Ehrenamtsversicherung Schutz.

 

Die von der Staatsregierung mit der Versicherungskammer Bayern abgeschlossenen Verträge schützen insbesondere Ehrenamtliche in den vielen kleinen, rechtlich unselbstständigen Initiativen, Gruppen und Projekten. Die Versicherung ist antrags- und beitragsfrei.

Der gebotene Versicherungsschutz ist jedoch nachrangig (subsidiär), was heißt, dass anderweitig bestehende Haftpflicht- oder Unfallversicherungen (gesetzlich wie privat) im Schadensfalle der Landesversicherung vorgeht.

 

Mehr über die Ehrenamtsversicherung erfahren Sie über unten stehenden Link.

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